Pilgerfahrt zum Laacher See
Viele Zanderangler überlegen sich ja, was man während der Schonzeit machen soll? Auf Wels gehen oder sich mit Köderbau ablenken? Maddin und ich dachten uns, damit die Zeit schneller rumgeht, muss man sich vielleicht an Petrus wenden. Also ging es am Wochenende kurzer Hand an den Laacher See. Aber anstatt das Kloster zu besuchen, wollten wir unsere Gebete direkt auf dem Wasser zum Himmel schicken. Natürlich lag es dann auch nahe, mal mit unseren Ruten den Hechten auf die Schuppen zu fühlen.

Früh morgens ging es auf den See raus. Als erstes suchten wir uns eine schönes Plätzchen aus und schleppten uns mit dem Ruderboot an den Rand eines schönen Schilfgürtels. Dort angekommen legten wir eine Zigerettenpause ein und machten ein paar Probewürfe. Doch zu einer richtigen Pause kam es nicht. Maddin hattte direkt schon den ersten Biss zu vermelden. Also Zigeratten weg, Maddin drillt und Jochen packt den Kescher aus. Nach ein paar Minuten lag ein 62 cm Hecht im Kescher. Zwar kein Riese, aber trotzdem ein schöner Fisch. Noch ein kurzer Fototermin und der Räuber wurde zurück in sein Element gelassen. Anschließend ging es fleißig weiter. 20 Meter rudern, 15 Minuten rund ums Boot angeln, 20 Meter rudern, usw. So schipperten wir Stück für Stück am Ufer entlang.
Viel Spass mit den Bildern unter Hecht, Barsch und Co.
Gruß Jochen
P.S. Für alle Angler die mal zum Laacher See wollen folgenden Link: http://fischerei-marialaach.de





