Hallo Zusammen,
am Wochenende wollten wir es wissen und sind den Zandern mit drei Mann (Martin, Thorsten und ich) auf die Nerven bzw. Schuppen gegangen. Los ging es um 06:00 Uhr. Eigentlich sind wir von sonnigem Wetter ausgegangen. Leider war es doch recht frisch und manchmal sind auch ein paar Tropfen von oben gefallen.
Gestartet haben wir an einer Hafeneinfahrt. Der Rhein führte gut Wasser und die Strömung hatte ordentlich Druck. Dadurch war das Wasser schön getrübt. Für unseren Geschmack waren es gute Verhältnisse um ein paar Zander dem Wasser zu entreißen. Leider konnten wir an unserem ersten Spot keinen Stachelritter erwischen. Also ab zur nächsten heißen Stelle.
Der nächste Angelplatz war eine sehr flache Sandbank. Aus der Erfahrung heraus, ist dieser Platz immer für ein paar Zander gut. Also Gummifische mit leichtem Gewicht an der Schnur festgemacht und losgehts. Nach ein paar Würfen kam dann der erhoffte Biss. Leider stieg mir der Fisch ca. 2 Meter vor dem Ufer wieder aus. Den Schlägen in den Ruten zur folge und nach der "Besichtigung" des Gummifisches kamen wir zu der Vermutung, dass es sich wohl um einen Barsch gehandelt haben könnte. Nach kurzem Frust ging es an dieser Stelle weiter. Wo einer ist, da sind oft noch mehr. Es dauerte auch nicht lange, da hatte Martin einen Biss quittiert. Nach kurzem Drill kam der Fisch an die Oberfläsche und siehe da ein kleiner Hecht (ca. 40 cm) hat sich den Gummifisch geschnappt. Nach kurzem Landgang wurde der Esox wieder in sein Element entlassen.
Alles in Allem haben wir einen schönen Angeltag erlebt. Leider konnten wir keinen Zielfisch überlisten. Die Vermutung liegt nahe, dass der große Fischereidruck (vor allem auf den Zander), der in den letzten Jahren stark anstieg, für einen Rückgang der Zanderpopulation geführt hat. Wir haben auch beobachtet, dass der Rhein ziemlich klar ist und nur noch bei Hochwasser eine Trübung aufweist. Für den Zander nicht gerade die idealen Bedingungen. Anders für den Hecht, der sich langsam wieder im Rhein etwas ausbreitet. Warten wir einfach mal ab, was die Saison uns noch so beschert.
In diesem Sinne
Petry Heil und krumme Ruten
Jochen





